Do what you love – Anne Kyllönens lange Karriere an der Spitze

Anne Kyllönens Karriere ist keine Geschichte einzelner Höhepunkte. Sie ist die Geschichte einer Spitzensportlerin, die ihrem bereits in der Kindheit entstandenen Traum treu geblieben ist und Jahr für Jahr konsequent darauf hingearbeitet hat.

Es ist eine Erzählung von Ausdauer und langfristiger Arbeit. Von der Fähigkeit weiterzumachen, auch wenn die Entwicklung nicht geradlinig verläuft, und vom Mut, an den eigenen Zielen festzuhalten.

Anne Kyllönens Karriere ist außergewöhnlich lang. Nur wenige Athletinnen und Athleten schaffen es, Motivation und Sinnhaftigkeit im Training und Wettkampf über Jahre hinweg in gleicher Weise aufrechtzuerhalten.

„Eigentlich habe ich erst jetzt wirklich verstanden, wie außergewöhnlich lang und erfolgreich meine Karriere gewesen ist. Wenn man zurückblickt, setzt sich die Arbeit der Jahre in Perspektive und man erkennt all das Gute, was sie mit sich gebracht hat.“

An ihrer Seite war Halti – ein Partner, bei dem die Zusammenarbeit nie nur aus Logos auf der Skijacke bestand. Es ging um eine Partnerschaft, in der Austausch und Wertschätzung auf Gegenseitigkeit beruhten. Mit den Jahren ist diese Zusammenarbeit zu einem festen Bestandteil des Alltags und Trainings geworden und hat auch die Entwicklung der Halti-Produkte maßgeblich beeinflusst.

Früh auf Skiern – ein gemeinsamer Lebensstil der Familie

Anne begann bereits im Alter von zwei Jahren mit dem Skifahren, und mit drei nahm sie an ersten Wettkämpfen teil. Skilanglauf war nicht nur ein Hobby, sondern ein gemeinsamer Lebensstil der ganzen Familie.

„Wir sind mit dem Wohnmobil zu Wettkämpfen durch ganz Finnland gereist. Es war so viel mehr als nur Wettkämpfe – es ging um Zusammensein, neue Orte und beeindruckende Landschaften.“

Damals standen nicht Ziele im Vordergrund, sondern das gute Gefühl und die Freude an der Bewegung. So entstand die Liebe zur Sportart und zur Bewegung – eine Verbindung, die bis heute geblieben ist. Von Anfang an war klar, dass Skilanglauf Annes Sport ist.

„Ich habe für nichts anderes eine vergleichbare Leidenschaft gehabt.“
„Und ja – ich habe das Wettkämpfen schon damals geliebt.“

Mit den Jahren erweiterte sich jedoch die Perspektive. Training, Regeneration und das Verständnis für das Zusammenspiel von Körper und Geist wurden ebenso wichtig wie der Wettkampf selbst.

„Die Entwicklung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit des Menschen hat mir im Skilanglauf eine viel umfassendere Sichtweise eröffnet.“

„Ich glaube, dass Menschen mehr leisten und besser durchhalten, wenn sie Dinge tun, für die sie Leidenschaft und Liebe empfinden.“

Wenn man etwas sein ganzes Leben lang macht, ist es kein isolierter Teil mehr – es wird ein Teil von einem selbst. Das bedeutet jedoch nicht, dass alles immer einfach ist. Es ist selbstverständlich, dass es auch Phasen gibt, in denen die Motivation auf die Probe gestellt wird.

Trotzdem bleibt das Tun auch in schwierigen Momenten bedeutsam.

Auf die Frage, was eine Athletin weitermachen lässt, romantisiert Kyllönen die Sache nicht:

„Schwierige Phasen gehören dazu, aber sie lassen sich leichter überwinden, wenn man weiß, wozu man im besten Fall fähig ist. Auch wenn die Richtung kurzzeitig verloren geht, weiß ich, dass ich die Fähigkeit habe, sie wieder auf Erfolg auszurichten.“

Training kennt keine Jahreszeiten

Für viele ist Skilanglauf ein reiner Wintersport. Für Profisportlerinnen ist das anders. Sobald eine Saison endet, beginnt die nächste fast sofort. Die kurze Pause im Frühling weicht dem Grundlagentraining im Sommer, das die Basis für alles Weitere bildet.

„Die kurze Sommerpause eines Skilangläufers ist vorbei, bevor der Sommer in Finnland überhaupt richtig beginnt. Die Trainingssaison startet immer am 1. Mai, und von dort aus bauen wir über das Grundlagentraining die neue Saison auf.“

Sommer und Herbst sind die Zeit, in der das Fundament gelegt wird. Lange Trainingseinheiten, ein progressiver Trainingsaufbau und Trainingslager strukturieren den Alltag. Die Wettkampfsaison von November bis zum Frühjahr ist letztlich nur der sichtbare Teil des Ganzen.

Die Vielfalt der Trainingsformen ist überraschend groß.

„Ein Skilangläufer muss im Training nahezu alle Sportarten beherrschen.“

Laufen und Trailrunning verbessern Ausdauer und Körperkontrolle. Wanderungen stärken die Grundfitness. Rollski bringen die spezifische Bewegung in den Sommer. Radfahren und Krafttraining ergänzen das Gesamtbild.

Diese Vielseitigkeit macht den Alltag körperlich anspruchsvoll, aber auch abwechslungsreich und spannend. Auch die Umgebungen wechseln ständig – man bewegt sich in Wäldern und Bergen, auf Asphalt und Pfaden, bei Regen und Sonnenschein.

Deshalb spielen Ausrüstung und Kleidung eine zentrale Rolle. Wenn bei jedem Wetter trainiert wird, müssen die Kleidungsstücke zuverlässig funktionieren.

„Das ist einer der wichtigsten Faktoren für ein gelungenes Training.“

„Es ist sehr wichtig, dass die Kleidung gut sitzt und Bewegungsfreiheit ermöglicht. Wenn man während des Trainings nicht über die Kleidung nachdenken muss, weiß man, dass sie funktioniert. Gute Kleidung gibt auch Selbstvertrauen und verhindert unnötigen Energieverlust.“

Vom Traum zur Partnerschaft – und zu mutigen Streifen

 Halti ist seit 2010 Annes Ausrüstungspartner.

„Damals war Pirjo Muranen in der Nationalmannschaft, und ich habe sie in Halti-Kleidung gesehen. Sie sah wirklich gut aus, und ich erinnere mich, dass ich dachte: Das wäre eine Traumkooperation.“

„Ich habe mich dann mutig bei Halti gemeldet, und war sehr glücklich, als ich eine positive Antwort bekam.“

So begann eine Zusammenarbeit, die sich parallel zu Annes Karriere weiterentwickelte – durch Tests und Feedback. Es ging nie nur um Sichtbarkeit durch Sponsoring, sondern um eine vertrauensvolle Partnerschaft, in der praktische Erfahrungen, Fachwissen und Ideen einer Profisportlerin über Produkttests direkt in die Entwicklung der Halti-Kollektion einfließen.

„Wenn ich Feedback gebe, weiß ich wirklich, dass ich das Produkt viele Stunden unter unterschiedlichen Bedingungen getestet habe.“

Die Zusammenarbeit zeigte sich im Laufe der Jahre auch in maßgeschneiderten Rennanzügen für Kyllönen. Über mehrere Saisons hinweg entwarf Halti für sie einzigartige Outfits für nationale Wettkämpfe – Designs, die niemand sonst hatte.

„Es war eine große Ehre und ein Privileg, in einem eigenen, individuell gestalteten Rennanzug laufen zu dürfen.“

Ein Outfit ist ihr besonders in Erinnerung geblieben:

„Ganz klar das Zebra-Outfit! Anfangs dachte ich, es sei vielleicht zu auffällig, aber es wurde zu einem meiner Lieblingsanzüge. An den Zwischenzeiten haben die Trainer die Streifen schon von weitem erkannt und gelobt.“

Natur und Bewegung im Mittelpunkt

Im Laufe der Jahre wurden Materialien, Passform und technische Lösungen der Halti-Produkte kontinuierlich weiterentwickelt, um vielseitigen Anforderungen gerecht zu werden – all dem, was ein aktiver Lebensstil im Freien heute bedeutet.

Ausrüstung, die nur für eine Sportart konzipiert ist, reicht nicht mehr aus. Ein aktiver Lebensstil besteht aus einer Kombination verschiedener Aktivitäten: Laufen, Trailrunning, Fitnessstudio, Skilanglauf, regenerative Bewegung und vieles mehr.

Dementsprechend muss auch die Kleidung mitgehen.

Im Kern des Active-Sport-Gedankens steht genau das: Ausrüstung, die sich nicht auf eine Sportart beschränkt, sondern sich der Bewegung anpasst.

Ein gutes Beispiel ist der Kaltio-Trainingshoodie aus Haltis Sommerkollektion, der für aktive Bewegung im Freien entwickelt wurde. Er eignet sich fürs Laufen, für Trails, fürs Radfahren und fürs Fitnesstraining – ebenso aber auch für das Skitraining oder als Freizeitkleidung.

Solche Produkte entstehen nicht nur am Reißbrett, sondern aus Erkenntnissen und Erfahrungen – aus dem Kern von Bewegung und Aktivität selbst.

Motto: Do what you love, love what you do

Wenn Kyllönen auf ihre Karriere zurückblickt, sieht sie nicht nur Wettkämpfe oder Ergebnisse.

„Ich bin dankbar, dass ich den Skilanglauf zu meinem Beruf machen konnte. Der Leistungssport hat mir eine Grundlage fürs Leben gegeben, durch die ich weiß, dass ich mit fast allem zurechtkomme, was die Zukunft bringt.“

Doch es geht nicht nur um den Leistungssport selbst, sondern um alles, was dazugehört. Bewegung im Freien bewirkt täglich kleine Wunder und stärkt sowohl Körper als auch Geist.

Die Natur ist für Anne ein Ort, an dem sich Körper und Geist erholen und alle Sorgen verschwinden.

„Ich denke, es gibt keinen natürlicheren Ort für uns Menschen als die Natur. Bewegung im Freien ist für mich der größte Reichtum im Leben und der Schlüssel zu einem ausgeglichenen Alltag.“

„Am glücklichsten macht mich, dass ich mein ganzes Leben lang etwas tun durfte, das ich wirklich liebe.“